„Für mich ist Hobrechtsfelde ein Ort, an dem sichtbar wird, was möglich ist, wenn wir der Natur Zeit und Vertrauen schenken. Es berührt mich immer wieder, wie sich aus einer stark übergenutzten Landschaft hier ein Raum voller Leben und Vielfalt entwickelt hat. Mein Wunsch ist es, dass viele Menschen diesen Wandel erleben und daraus Zuversicht für den eigenen Umgang mit Natur und Zukunft schöpfen.“
Dr. Aija Torkler, Leiterin Naturpark Barnim
Der rund 750 Quadratkilometer große Naturpark Barnim ist das einzige gemeinsame Großschutzgebiet der Länder Brandenburg und Berlin. Rund 5,4 Prozent der Fläche befinden sich in den nördlichen Berliner Stadtbezirken Pankow und Reinickendorf. Zwischen Bernau, Bad Freienwalde, Eberswalde, Liebenwalde und Oranienburg liegt der Brandenburger Teil des Naturparks. Zweck der Ausweisung des Naturparkes ist die Bewahrung des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes der Länder Berlin und Brandenburg. Hier sollen beispielhaft umweltverträgliche Nutzungsformen in Übereinstimmung mit Naturschutzerfordernissen länderübergreifend praktiziert werden.
Im Barnim Panorama in Wandlitz werden Naturparkzentrum und Agrarmuseum unter dem Slogan „Mehr als ein Museum“ anschaulich präsentiert. Der Naturpark sieht seinen Auftrag darin, die natürliche Vielfalt zu bewahren, gleichzeitig aber einen Raum zu schaffen, in dem Menschen diese Landschaft erleben und verstehen können. Als Teil des grenzübergreifenden Schutzgebiets zwischen Brandenburg und Berlin ist Hobrechtsfelde ein lebendiges Beispiel dafür, wie Naturschutz, Erholung und Landschaftsentwicklung Hand in Hand gehen. Nach dem Ende der Berliner Rieselfeldwirtschaft in den 1980er-Jahren wurde das Gebiet innerhalb kürzester Zeit trockengelegt. Dann folgte eine schrittweise ökologische Umgestaltung.



Durch Aufforstungen, Bepflanzungen und die spätere Wiedervernässung einiger trockengefallener Flächen entstand ein vielschichtiges Landschaftsbild mit Wiesen, Feuchtgebieten, Hecken, Hochwald, offenen und halboffenen Bereichen. Bodenbeschaffenheit und Wasserhaushalt bestimmen die Vegetation, von trockenen Sandböden mit lichten Kiefern-Eichen-Wäldern bis zu feuchten Senken mit artenreichen Wiesen. Heute prägen robuste Weidetiere wie Konikpferde, Schottische Hochlandrinder, Galloways und Wasserbüffel Teile der offenen und halboffenen Landschaft und tragen durch die Beweidung in Deutschlands größtem Waldweideprojekt zu deren Erhalt bei und ergänzen die natürliche Dynamik.
Damit ist aus den ehemaligen Rieselfeldern ein Raum erwachsen, in dem Waldweiden, offene Horizonte und eine seltene Artenvielfalt ein neues Gleichgewicht formen. Hier, am Rand der Stadt und doch fern von ihrem Lärm, zeigt sich die Natur als geduldige Lehrmeisterin: Sie heilt, verwandelt, erneuert, wenn ihr der Raum gelassen wird. Diese stille Weite erinnert daran, dass Zukunft kein Zufall ist. Sie entsteht dort, wo Menschen Wandel begleiten, statt beschleunigen. Dieser Ort mit seiner besonderen Natur ist dafür ein lebendiges Beispiel: Ein Ort, der zeigt, wie eng das eigene Morgen mit dem Wohlergehen dieser Landschaft verwoben ist.
„Für mich ist Hobrechtsfelde ein Ort, an dem sichtbar wird, was möglich ist, wenn wir der Natur Zeit und Vertrauen schenken. Es berührt mich immer wieder, wie sich aus einer stark übergenutzten Landschaft hier ein Raum voller Leben und Vielfalt entwickelt hat. Mein Wunsch ist es, dass viele Menschen diesen Wandel erleben und daraus Zuversicht für den eigenen Umgang mit Natur und Zukunft schöpfen.“
Dr. Aija Torkler, Leiterin Naturpark Barnim
Der rund 750 Quadratkilometer große Naturpark Barnim ist das einzige gemeinsame Großschutzgebiet der Länder Brandenburg und Berlin. Rund 5,4 Prozent der Fläche befinden sich in den nördlichen Berliner Stadtbezirken Pankow und Reinickendorf. Zwischen Bernau, Bad Freienwalde, Eberswalde, Liebenwalde und Oranienburg liegt der Brandenburger Teil des Naturparks. Zweck der Ausweisung des Naturparkes ist die Bewahrung des gemeinsamen Natur- und Kulturerbes der Länder Berlin und Brandenburg. Hier sollen beispielhaft umweltverträgliche Nutzungsformen in Übereinstimmung mit Naturschutzerfordernissen länderübergreifend praktiziert werden.
Im Barnim Panorama in Wandlitz werden Naturparkzentrum und Agrarmuseum unter dem Slogan „Mehr als ein Museum“ anschaulich präsentiert. Der Naturpark sieht seinen Auftrag darin, die natürliche Vielfalt zu bewahren, gleichzeitig aber einen Raum zu schaffen, in dem Menschen diese Landschaft erleben und verstehen können. Als Teil des grenzübergreifenden Schutzgebiets zwischen Brandenburg und Berlin ist Hobrechtsfelde ein lebendiges Beispiel dafür, wie Naturschutz, Erholung und Landschaftsentwicklung Hand in Hand gehen. Nach dem Ende der Berliner Rieselfeldwirtschaft in den 1980er-Jahren wurde das Gebiet innerhalb kürzester Zeit trockengelegt. Dann folgte eine schrittweise ökologische Umgestaltung.



Durch Aufforstungen, Bepflanzungen und die spätere Wiedervernässung einiger trockengefallener Flächen entstand ein vielschichtiges Landschaftsbild mit Wiesen, Feuchtgebieten, Hecken, Hochwald, offenen und halboffenen Bereichen. Bodenbeschaffenheit und Wasserhaushalt bestimmen die Vegetation, von trockenen Sandböden mit lichten Kiefern-Eichen-Wäldern bis zu feuchten Senken mit artenreichen Wiesen. Heute prägen robuste Weidetiere wie Konikpferde, Schottische Hochlandrinder, Galloways und Wasserbüffel Teile der offenen und halboffenen Landschaft und tragen durch die Beweidung in Deutschlands größtem Waldweideprojekt zu deren Erhalt bei und ergänzen die natürliche Dynamik.
Damit ist aus den ehemaligen Rieselfeldern ein Raum erwachsen, in dem Waldweiden, offene Horizonte und eine seltene Artenvielfalt ein neues Gleichgewicht formen. Hier, am Rand der Stadt und doch fern von ihrem Lärm, zeigt sich die Natur als geduldige Lehrmeisterin: Sie heilt, verwandelt, erneuert, wenn ihr der Raum gelassen wird. Diese stille Weite erinnert daran, dass Zukunft kein Zufall ist. Sie entsteht dort, wo Menschen Wandel begleiten, statt beschleunigen. Dieser Ort mit seiner besonderen Natur ist dafür ein lebendiges Beispiel: Ein Ort, der zeigt, wie eng das eigene Morgen mit dem Wohlergehen dieser Landschaft verwoben ist.
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