„Anders als bislang steht der Nachhaltigkeitsaspekt im Fokus und soll wesentliches Kriterium für die Entwicklung der Biosphärenregion sein. Letztendlich bestimmen die Kommunen unter diesem Nachhaltigkeitsaspekt die Entwicklungsideen und -projekte in Brandenburg und Berlin, die eine solche UNESCO–Region prägen.“
Dr. Peter Gärtner, ehemaliger Leiter Naturpark Barnim



Biosphärenreservate sind Modellregionen für nachhaltige Entwicklung und Modellregionen für nachhaltige Bildung und Forschung. In ihnen soll das Zusammenleben zwischen Mensch und Natur langfristig gesichert werden. Ziel ist, die natürlichen Ressourcen zu erhalten, Umweltverschmutzung zu vermeiden und das Bewusstsein für ein umweltverträgliches Verhalten im Sinne der Sustainable Development Goals zu stärken. So führt es die Vorstudie aus dem Jahr 2021 der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zur Entwicklung einer urbanen Biosphärenregion Berlin-Barnim zum Thema aus.



Was ist vorgesehen, welche Auswirkungen, Vorteile oder Folgen werden erwartet? Der ausgewählte Untersuchungsraum umfasst rund 214.800 Hektar. 15 Prozent davon liegen im Nordberliner Stadtgebiet zwischen Reinickendorf, Pankow, Lichtenberg und Marzahn/Hellersdorf, 85 Prozent in den Brandenburger Landkreisen Oberhavel, Barnim und Märkisch Oderland. Es wurden 40 Kriterien untersucht, die letztlich für eine Anerkennung im Rahmen des UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ notwendig sind. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass der Raum grundsätzlich das Potenzial hat, als UNESCO-Biosphärenregion international anerkannt zu werden.
Es ist von entscheidender Bedeutung, dass UNESCO-Biosphärenregionen nicht als zusätzliche Einschränkung der Bevölkerung verstanden werden dürfen. Vielmehr geht es um die Schaffung neuer Möglichkeiten für Natur und Bevölkerung. Das eher konventionelle oder restriktive Management bestehender Biosphärenreservate in anderen Regionen sollte keine abschreckende Wirkung haben, vielmehr ist bei der Entwicklung des neuen Biosphärenraums ein innovationsfreundlicher Charakter systematisch anzustreben und sicherzustellen.
„Anders als bislang steht der Nachhaltigkeitsaspekt im Fokus und soll wesentliches Kriterium für die Entwicklung der Biosphärenregion sein. Letztendlich bestimmen die Kommunen unter diesem Nachhaltigkeitsaspekt die Entwicklungsideen und -projekte in Brandenburg und Berlin, die eine solche UNESCO–Region prägen.“
Dr. Peter Gärtner, ehemaliger Leiter Naturpark Barnim



Biosphärenreservate sind Modellregionen für nachhaltige Entwicklung und Modellregionen für nachhaltige Bildung und Forschung. In ihnen soll das Zusammenleben zwischen Mensch und Natur langfristig gesichert werden. Ziel ist, die natürlichen Ressourcen zu erhalten, Umweltverschmutzung zu vermeiden und das Bewusstsein für ein umweltverträgliches Verhalten im Sinne der Sustainable Development Goals zu stärken. So führt es die Vorstudie aus dem Jahr 2021 der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zur Entwicklung einer urbanen Biosphärenregion Berlin-Barnim zum Thema aus.



Was ist vorgesehen, welche Auswirkungen, Vorteile oder Folgen werden erwartet? Der ausgewählte Untersuchungsraum umfasst rund 214.800 Hektar. 15 Prozent davon liegen im Nordberliner Stadtgebiet zwischen Reinickendorf, Pankow, Lichtenberg und Marzahn/Hellersdorf, 85 Prozent in den Brandenburger Landkreisen Oberhavel, Barnim und Märkisch Oderland. Es wurden 40 Kriterien untersucht, die letztlich für eine Anerkennung im Rahmen des UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ notwendig sind. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass der Raum grundsätzlich das Potenzial hat, als UNESCO-Biosphärenregion international anerkannt zu werden.
Es ist von entscheidender Bedeutung, dass UNESCO-Biosphärenregionen nicht als zusätzliche Einschränkung der Bevölkerung verstanden werden dürfen. Vielmehr geht es um die Schaffung neuer Möglichkeiten für Natur und Bevölkerung. Das eher konventionelle oder restriktive Management bestehender Biosphärenreservate in anderen Regionen sollte keine abschreckende Wirkung haben, vielmehr ist bei der Entwicklung des neuen Biosphärenraums ein innovationsfreundlicher Charakter systematisch anzustreben und sicherzustellen.
Kontaktiere uns
Weitere Informationen
Barrierefreiheit
Kontaktiere uns
Weitere Informationen
Barrierefreiheit
Interner Bereich